Day 15 – Lazy Sunday

Komme eben von meinem Nachmittagspowernap zurück – es ist mir sogar zu heiss, um die paar Schritte zum Pool zu gehen… und morgen sollen voraussichtlich die 40° geknackt werden!
Die Regenwolken bringen wohl nichts anderes als ein paar Tropfen auf den heissen Stein. Letzte Woche hat es nachts sogar so «stark» geregnet, dass der Fussboden am Morgen noch etwas nass war. Die Vegetation braucht aber dringend kräftige Regenfälle, also falls ihr alle genug pusten und uns einige dunkle Regenwolken nach Hoedspruit schicken könntet, sind wir euch sehr dankbar!

Übrigens freue ich mich, wenn ihr eure Fragen oder Kommentare direkt in meinen Beitrag schreibt – das ist für mich einfacher als persönlich zu antworten 😉 Danke!

Day 13 – Wieso darf die Nase ihr Horn nicht behalten?

Wohl kaum jemand von uns hat einmal versucht, durch Fingernägelkauen sich selbst zu heilen, oder? Ein Nashorn besteht im Grundsatz aus dem gleichen Material wie unsere Nägel. Und trotzdem hält sich dieser Glauben an eine heilende Kraft hartnäckig in asiatischen Ländern. Doch was treibt Menschen an, diese blutigen Job auszuführen? Weltweit gibt es mehr Wilderer als Nashörner. Hinter dem Drogen- und Menschenhandel ist der illegale Handel mit Elfenbein, Nashörnern und anderen tierischen Produkten der grösste illegale Wirtschaftszweig.

Devon, einer unserer Guides, informierte uns über das hiesige Problem der organisierten Wilderei. Die traditionelle Wilderei zur Nahrungsbeschaffung ist wohl auch existent, aber schliesst eine ganze Bandbreite von Buschtieren ein und ist weniger bedeutend.
In Südafrika werden in erster Linie Nashörner gewildert, wo 80 % aller afrikanischen Nashörner leben. Elefanten sind hier etwas weniger gefährdet. Seit einigen Jahren werden aber auch vermehrt das Pangolin wegen seiner Schuppenpanzerung gejagt.
Einige harte Fakten:

  • Südafrika hat weltweit die höchste Arbeitslosenrate: bis zu 38% sind ohne regelmässiges Einkommen.
  • Die offene Grenze zu Mosambik und ein fehlendes Auslieferungsabkommen machen dort faktisch die Wilderei straffrei.
  • Der Verkaufswert der Hörner, rsp. Stosszähne und Schuppen: Ein Kilo Nashorn hat einen Wert von 65’000 $, ein Kilo Elfenbein rund 2’100 $. In China und Vietnam ist dieses Material damit wertvoller als Gold!
  • Die hohe Nachfrage im asiatischen Markt für traditionelle Medizin – den Hörnern wird eine aphrodisierende und heilende Wirkung zugeschrieben – , für rituelle Zwecke oder als Statussymbol.
  • Der wachsende Einfluss der chinesischen Wirtschaft in Afrika.
  • Steigender Tourismus und Souvenirartikel aus Schuppen des Pangolins.

Nachdem seit 2007 die Nashornwilderei um bis zu 9’000% zugenommen hatte, ist seit 2018 ein deutlicher Rückgang erkennbar. Das ist ein kleiner Lichtblick und zeigt, dass die Bestrebungen, den Wilderern ihr Handwerk zu erschweren, sich auszahlen.

Reservats übergreifend sind «Anti-Poaching-Units» unterwegs und riskieren im Kampf gegen die Wilderer ihr Leben. Die gut ausgebildeten Schutzeinheiten, die oftmals sogar aus ehemaligen Wilderern bestehen, haben einerseits eine abschreckende Wirkung und erzielen andererseits auch grosse Erfolge in der Verfolgung und Verhaftung der Täter.

Eine weitere, aber extreme Massnahme ist die bewusste Enthornung der Tiere. Diese Praxis muss von Zeit zu Zeit wiederholt werden, weil das Horn nachwächst. Die Tiere verlieren dabei auch eine natürliche Verteidigungswaffe, die ihnen bes. im Rivalen Kampf dann fehlt.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Hörner mittels einer Farbe, resp. einer chemischen Substanz für die Wilderer unbrauchbar zu machen.

Im Kampf gegen die Wilderer werden vermehrt auch High-Tech-Massnahmen eingesetzt. Mittels Drohnenüberwachung können grössere Gebiete kontrolliert werden, ohne die Tiere in ihrem natürlichen Verhalten zu stören. Seit einiger Zeit werden auch Microchips in die Hörner eingepflanzt, mit denen ggf. die Wilderer getrackt werden könnten.
Zur Zeit arbeitet man daran, Nashorn mittels 3D-Drucker herzustellen, um damit den Markt zu überfluten und den Preis in den Keller zu treiben.
Als letzte Massnahme werden vereinzelt Nashörner auch in sicherere Reservatsgebiete umgesiedelt, was aber für die Tiere mit grossem Stress verbunden ist. Dies musste z.B. mit einigen Tieren aus «Buffalo Land» gemacht werden.

Seit 2018 ist die Einfuhr von Elfenbein und Nashorn in China offiziell verboten. Ob dadurch der Handel auch eingeschränkt wird, bleibt abzuwarten.
Die Aufklärungsarbeit in der lokalen Bevölkerung ist verständlicherweise sehr schwierig, wenn man sich die wirtschaftliche Not vor Augen hält. Selbst eine verschärfte Gesetzgebung hält Menschen nicht von diesem illegalen, aber sehr rentablen Geschäft ab. Ein Wilderer erhält bis zu 3’000 €, was einem Vermögen gleichkommt.

Eine Idee, die aber in vielen Ländern eine Gesetzesänderung verlangt, wäre die offizielle Nashornzucht. Etwas fragwürdig, weil wie gesagt: Ein Nashorn besteht aus nichts Anderem als aus Kreatin – der gleichen Substanz wie in unseren Nägeln und Haaren und hat keine heilende Wirkung. Dieses Bewusstsein muss in die Köpfe der Abnehmer!

Erfreuliche Nachrichten! Nach Recherchen von WWF Schweiz ist eine Trendwende erkennbar: Die Zahl der gewilderten Nashörner nahm in den letzten Jahren stetig ab. Hoffen wir, dass sich dieser Trend weiter fortsetzt und die – abergläubischen – Menschen tatsächlich vernünftiger werden.

Day 12 – Leadwood Game Reserve

Neuerlicher Versuch, die drei Raubkatzen im riesigen Reservat aufzuspüren. Obwohl wir genügend Frischfleisch zu sehen bekommen, bleiben alle Raubtiere unauffindbar. Vielleicht liegt es an den eher kühlen Temperaturen, denn die Sonne bleibt noch hinter grauen Wolken verborgen. Im dichten Busch entdeckte ich drei graue Silhouetten – drei Nashörner sind knapp auszumachen, aber unser Guide meint, dass das eine rare Sichtung ist! Zebras grasen friedlich mit Giraffen und Impalas – sie geben sich gegenseitig Sicherheit, weil jedes dieser Tiere eine andere Wahrnehmung bezüglich möglichen Raubtieren hat.

Leadwood-1
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Eine Herde Wildebeest quert unseren Weg, eine Giraffenfamilie mit zwei Jungen stakst im Gebüsch, aber die erhofften Katzen sind wie vom Erdboden verschwunden. Höhepunkt bleibt an diesem Morgen ein Warthog, der am frisch ausgehobenen Wasserloch posiert, bevor er oder sie mit erhobenem Schwanz davonrennt.  

Leadwood-9
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Die Fellmuster der Buschtiere faszinieren mich immer wieder aufs neue und wären wohl alleine schon einen Beitrag wert. Diese Aufnahme ist schon fast eine optische Illusion…

Genau hinschauen ist erwünscht!

Am Abend findet unsere Fairwell-Party statt, denn für einige Volunteers steht bereits wieder die Abreise an. Mit einem Gin Tonic geniessen wir den Sonnenuntergang im Busch.

Fairwell Party-4
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Day 11 – Community Projects

Heute unterstützen wir zwei lokale Projekte von African Impact.
Am Morgen fahren wir mit Jack in die Leadwood Big Game Reserve. Auf diesem Gelände leben mit Ausnahme von Elefanten und Büffeln die drei Raubkatzen der Big Five: Löwen, Leoparden und Cheetahs. Auf der anderen Seite des Elektrozauns machen zwei Cheetahs ihren Morgenspaziergang. Und hier sollen wir Erosion Control Arbeiten im Freien durchführen?!

Entlang der Sandpiste können wir frische Löwenspuren erkennen, was uns alle eigentlich mehr fasziniert als beunruhigt.

Am Arbeitsort angekommen macht unser Guide einen Sicherheitscheck,  bevor er uns aussteigen lässt. Wir fassen Macheten und sollen damit Äste von Bäumen oder Sträuchern abhacken, mit denen wir dann das Ufer des ausgetrockneten Bachbetts befestigen.
Die heftigen Gewitter, die von allen sehnlichst erwarten werden, führen zu richtigen Sturzbächen, die das Ufer erodieren. Ihr fragt euch wahrscheinlich, wieso wir das machen und nicht die Betreiber der Game Reserve. Einerseits fehlt es an Personal und Wissen und andererseits bekommen wir im Gegenzug Zugang zu Research- und Photography-Drives.

Habitat Conservation-21
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Abwechslungsweise lösen wir uns mit Fotografieren ab, denn unsere Arbeit soll dokumentiert werden, damit die Auswirkungen untersucht werden können. Die körperliche Arbeit macht Spass und ist eine willkommene Abwechslung. Kurz vor Ende dann plötzlich Hektik. Über Funk werden wir informiert, dass wir in unseren Jeep steigen sollen, weil die Wildhüter ein Nashorn einfangen wollen und dieses in unsere Richtung unterwegs ist. Ein ausgewachsenes Tier lässt sich auch nicht durch Gebüsch aufhalten. Über uns kreist ein Helikopter, mit dem das Nashorn getrieben wird. Zwei Jeeps rasen in horrendem Tempo an uns vorbei und schütteln die Passagiere kräftig durch. Kurz darauf kehrt Ruhe ein und ein Tiertransporter fährt vorbei. Wieso das Nashorn eingefangen wurde, ist uns nicht bekannt. Es kann sein, dass das Horn mit Gift behandelt wird, um es für potentielle Wilderer unbrauchbar zu machen. Wir packen unsere Sachen zusammen und sind mit dem Ergebnis zufrieden.

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Auf das Nachmittagsprogramm freue ich mich schon seit langem. Andere Volunteers haben vom Einsatz in einer «Reading Class» geschwärmt. Johann, der diese Projekte koordiniert, bringt uns zu einer kleinen Primarschule und macht uns nochmals mit unseren Aufgaben bekannt. Er schickt uns jeweils ein Kind, das ein englisches Buch gelesen hat und uns vorlesen wird. Je nach Schwierigkeitsstufe können wir zum Inhalt auch Fragen stellen und bewerten. Das Kind geht dann mit seinem Laufblatt wieder in die Bibliothek und lässt sein Resultat in eine Tabelle übertragen. Das Punktesystem dient als Anreize, um Coins zu sammeln, die dann in Spielwaren oder Bücher umgetauscht werden können.
Diese Klasse ist altersdurchmischt und freiwillig. So sind die Englischkenntnisse natürlich sehr unterschiedlich, aber alle Kinder sind sehr dankbar und konzentriert, während sie uns vorlesen. Ihre Begeisterung ist ansteckend und wir haben viel gelacht.

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Ein Schüler drückt an meiner T-Touch-Armbanduhr und als die Zeiger sich bewegen, ist es DAS Ereignis. Er muss das natürlich all seinen Freunden zeigen und möchte die Uhr gleich tauschen und verspricht mir, nächste Woche etwas mitzubringen 🙂 Ihr müsst wissen, dass uns Johann eindringlich gewarnt hat, unsere Kameras, mit denen wir das Projekt festhalten sollen, aus unseren Händen zu geben. Viele Kinder haben keine Ahnung, was es heisst, sorgfältig mit solchen Apparaten umzugehen, weil sie es nicht kennen. Viel zu schnell vergeht diese Stunde – zum Abschluss versammeln sich noch einige Jungs auf dem Fussballfeld und die Mädchen machen Tanzspiele.

Ein herrliches Erlebnis, das zeigt, wie dankbar Kinder mit wenig Zuwendung sein können! Die Schule hat eine miserable Infrastruktur und es fehlt an allen Ecken und Enden. Es hat zu wenig Mobiliar, in den meisten Zimmern nur eine abgenutzte Wandtafel und die Lehrpersonen gehören zu den am schlechtesten qualifizierten «Pädagogen» auf der ganzen Welt. Wieso der Staat nicht mehr ins Bildungssystem investiert, ist mir noch nicht bekannt.

Day 10 – A «crappy» Late Night Drive

Unser heutiger Night Drive ist den nachtaktiven (Raub-)Tieren gewidmet. Die Sonne ist vor zwei Stunden untergegangen und jetzt sollte Jagdzeit sein. Eine grosse Eule möchte nicht gestört werden und sucht blitzschnell das weite. Weiter geht das nächtliche such-oder Versteckspiel. Links-rechts-links – rechts – … sucht Sophie mit dem Handscheinwerfer das Dickicht ab, bis sie innehält und Jack anweist, zurückzufahren. Sie hat im Gras einen Aardvark entdeckt – ein ulkiges Tier, welches bei uns unter dem Namen Erdferkel bekannt ist. Aardvarks sind sehr scheu und entsprechend selten anzutreffen. Toll und verblüffend, wie Sophie das Tier erspähen konnte.

Aardvark 1
Aardvark
Aardvark 2


Den nächsten Mitspieler entdecken wir unmittelbar neben der Strasse: ein kleiner, gut getarnter Vogel. Offensichtlich gefällt ihm das Posen, denn er bleibt brav stehen, bis wir alle unser Bild im Kasten hatten.


Der Slowmotion-Tennismatch geht weiter. Links – rechts – links – … und unsere Köpfe verfolgen dieses monotone Spiel und macht uns alle sehr schläfrig, bis direkt neben dem Jeep ein White Tailed Mongoose – eine Weissschwanzmanguste; alles klar? – auftaucht. Diese putzigen Tierchen sind nachtaktive Räuber und gehen notfalls sogar auf Schlangen los. Weil sie auch in Hühner- und Kaninchenställe eindringen, werden sie bejagt und gelten als gefährdet.

White tailed Mongoose

Aber der absolute Höhepunkt kommt noch! Pflatsch!! Was ist denn das? Windschutzscheibe bekleckert, übelriechende Spritzer auf Händen und Kleider… Josh haut den Rückwärtsgang rein, dann grosses Rätselraten bis der Blick nach oben in die Baumkrone schweift und alle nur lachen können. Ein White Backed Vulture hat uns von oben getroffen! What a crappy experience 🙂

Day 9-10 – Balule Game Reserve

Kennst du dieses Gefühl, wenn alle zu einer Party gehen und nur du bist nicht eingeladen? So fühlten wir uns heute und das kam so…

Unser Ziel: eine kleine Lodge, die sich mitten im Balule Game Reserve befindet. Nach knapp zwei Stunden Fahrt über eine unbefestigte Schotterpiste kommen wir kurz vor dem Eindunkeln in unserer Tent Lodge am Olifant River an. Vogelstimmen und Zikaden sind allgegenwärtig. Während das Feuer für unseren Znacht langsam herunterbrennt, geniesse ich die Atmosphäre mitten im afrikanischen Busch.
Obwohl ein Elektrozaun unser Camp umgibt, besteht nachts immer die Gefahr von wilden Tieren. Wer in einem Zelt schläft, darf deshalb nachts nicht alleine zur Toilette 😉
Letzte Woche drangen diese Dickhäuter trotzdem ins Gelände ein und warfen kurzerhand den steinernen Esstisch um.


Balule ist übrigens das grösste private Naturreservat in Südafrika. Anfangs der 90-er Jahre haben sich versch. Landbesitzer entschieden, die Zäune niederzureissen und den Tieren direkten Zugang zum Kruger Nationalpark zu ermöglichen. Das hat nicht zuletzt auch positive Auswirkungen auf die genetische Vielfalt der verschiedenen Tierarten: ein Problem, welches die meisten privaten Game Lodges kennen. Netter Nebeneffekt für Lodges, welche diesem Beispiel folgten: Ihr Image hat sich vom profitorientieren Tourismus zu einer naturnäheren Ausrichtung gewandelt. Tiersichtungen werden – noch stärker – zur Glückssache, was nachteilig sein kann, aber wir wollen ja nicht eine Tour durch ein Freilaufgehege machen.
Unsere Hoffnung, einige der «Big Five» zu sehen, blieb leider ungehört, dafür sahen wir wunderschöne Vögel, eine Baby-Giraffe, ein long tailed mongoose und Warthogs.

[Best_Wordpress_Gallery id=»55″ gal_title=»Balule 1″]

Wir sind eben von unserem Night Drive zurückgekommen. Wir haben wohl die Wild Animal Fullmoon Party verpasst – lag es daran, dass wir keine Einladung hatten oder vielleicht doch am falschen Outfit? Dabei fängt alles ganz vielversprechend an: ein kleines Bushbaby hüpft locker von Ast zu Ast und springt dann wieder wie ein Gummiball vom Weg hoch auf den nächsten Baum. Offensichtlich sind auch die Impalas nicht zur grossen Party eingeladen, liegen sie doch ganz friedlich im Gebüsch.
Ein nachtaktiver Fiery Necked Nightjar sitzt auch gemütlich auf der Schotterpiste und lässt sich unbeirrt fotografieren. Der kleine Kerl hat eine Besonderheit : um seinen Schnabel finden sich grobe Borste, die Insekten direkt in den Schnabel umleiten. Das erklärt auch, wieso er so ruhig auf der Stelle blieb: schon fast paradiesisch muss er nur warten, bis ihm das Futter in den Schnabel fliegt.

Wir müssten da etwas aktiver sein: jeder von uns kriegt einen Job: Feuer machen; Burger grillen oder Geschirr abwaschen. Als selbsternannter MOB übernahm ich die Verantwortung für BBQ 😉 und alle waren mit dem Resultat zufrieden.

Kurz nach 21.15uhr liege ich bereits im Bett und lausche den Klängen und Geräuschen des Busches. Überall krabbelt und kratzt es, nur sehen lassen will sich nichts! Das wird eine interessante und kurzweilige Nacht.

[Best_Wordpress_Gallery id=»57″ gal_title=»Day 9 – 10 – Belule Night»]

Während die anderen noch etwas dösen steh ich auf der Holzterrasse und geniesse diesen Moment. Wir packen unsere Sachen zusammen und fahren los – Frühstück gibt es erst später. In der Zwischenzeit habe ich mich daran gewöhnt, auch ohne Koffein-Schuss in den Tag zu starten.

Drei Zebras queren unseren Weg und suchen auch ihr Frühstück. Aber an unserem Spot sind wir alleine!

Frühstück im Busch
Bush catering 😉

Frisch gestärkt rattern wir wieder Richtung Hoedspruit los und entdecken viele farbige Red Headed Weaver, die ihre Nester sogar an den Stromleitungen bauen. Die seltsam anmutende Form mit dem Zugang von unten schützt diese Vögel vor den meisten Nesträubern.

[Best_Wordpress_Gallery id=»60″ gal_title=»Day 10 Balule Birds»]